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mona

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Beta-Phase: mona befindet sich derzeit in einer Beta-Phase. Während dieser Phase können Funktionen eingeschränkt, verändert oder entfernt werden. Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit oder einen bestimmten Funktionsumfang besteht nicht.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) gelten für die Nutzung der cloud-basierten Talent-Management-Plattform “mona” (nachfolgend “Plattform” oder “Dienst”), bereitgestellt von:

mona UG (haftungsbeschrankt) (i.G.) (i.G.)
[Straße Hausnummer]
[PLZ] [Ort]
(nachfolgend “Anbieter”)

(2) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (gewerbliche Kunden). Die Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er die Plattform zu gewerblichen Zwecken nutzt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, selbst wenn der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung der cloud-basierten SaaS-Plattform “mona” zur Nutzung über das Internet. Die Plattform dient dem Talent-Management für Influencer- und Model-Agenturen.

(2) Der Funktionsumfang umfasst insbesondere:

  • Engagement- und Kooperationsmanagement
  • Kommunikation (E-Mail-Integration mit Google und Microsoft)
  • Finanzverwaltung (Rechnungen, Gutschriften, DATEV-Export)
  • KI-gestützte Assistenz (mona AI)
  • Kalender- und Aufgabenverwaltung
  • Talent-Verwaltung und -Profile

(3) Der Zugang erfolgt über einen gängigen Webbrowser. Eine Installation von Software auf Seiten des Kunden ist nicht erforderlich.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Plattform jederzeit weiterzuentwickeln, zu erweitern oder anzupassen. Ein Anspruch des Kunden auf einen bestimmten Funktionsumfang besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.

§ 3 Registrierung und Nutzerkonten

(1) Die Registrierung erfolgt durch einen berechtigten Vertreter der Agentur (nachfolgend “Admin”). Der Admin kann weitere Nutzer zur Plattform einladen und diesen Rollen zuweisen.

(2) Folgende Rollen stehen zur Verfügung: Admin, Management, Booker, Finance, Viewer und Talent. Die jeweiligen Zugriffsrechte ergeben sich aus der Rollenbeschreibung innerhalb der Plattform.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben. Jeder Nutzer darf nur ein Benutzerkonto verwenden.

(4) Die Agentur haftet für sämtliche Handlungen, die unter den von ihr eingeladenen Nutzerkonten vorgenommen werden, es sei denn, sie kann nachweisen, dass sie die unbefugte Nutzung nicht zu vertreten hat.

§ 4 Leistungsumfang und Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im Jahresmittel an. Dies stellt keine Garantie dar. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten sowie Zeiten, in denen die Plattform aufgrund von Umständen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, nicht erreichbar ist.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden rechtzeitig, in der Regel mindestens 48 Stunden im Voraus, per E-Mail oder In-App-Benachrichtigung angekündigt.

(3) Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Funktionseinschränkungen, die durch höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern (insbesondere Google, Microsoft, Mistral AI, Vercel, Firebase) oder sonstige vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände verursacht werden.

(4) Die KI-Funktionen der Plattform (mona AI) liefern Vorschläge und Empfehlungen. Diese stellen keine rechtsverbindlichen Aussagen, Beratungen oder Garantien dar. Der Nutzer ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor Verwendung eigenständig zu prüfen.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Die aktuell gültigen Preise und Leistungspakete ergeben sich aus der Preisübersicht auf der Website des Anbieters.

(2) Alle angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %).

(3) Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage im Voraus mitgeteilt.

(4) Befindet sich der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach einer Mahnung mit einer Frist von 14 Tagen den Zugang zur Plattform vorübergehend einzuschränken, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats ordentlich gekündigt werden.

(2) Die Kündigung kann über die Account-Einstellungen innerhalb der Plattform oder per E-Mail an office@mona-app.de erfolgen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

(4) Nach Beendigung des Vertrages hat der Kunde die Möglichkeit, seine Daten innerhalb von 30 Tagen über die Exportfunktion der Plattform herunterzuladen. Nach Ablauf dieser Frist werden sämtliche Daten des Kunden unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 7 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Kunde personenbezogene Daten (insbesondere Talent-Daten) in der Plattform verarbeitet, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Der Anbieter handelt insoweit als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO.

(3) Die Parteien schließen hierzu einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Dieser ist unter /avv verfügbar.

(4) Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich innerhalb der Europäischen Union (Serverstandort: Frankfurt am Main, Deutschland).

§ 8 Rechte an Inhalten

(1) Der Kunde behält sämtliche Rechte an den von ihm hochgeladenen und in der Plattform gespeicherten Inhalten (Texte, Bilder, Dokumente, Talent-Daten, Geschäftsdaten).

(2) Der Kunde räumt dem Anbieter ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den hochgeladenen Inhalten ein, soweit dies für die Erbringung des vertragsmäßigen Dienstes erforderlich ist. Dieses Nutzungsrecht erlischt mit Beendigung des Vertrages.

(3) Der Anbieter erwirbt keine über die Vertragserfüllung hinausgehenden Rechte an Talent-Daten, Geschäftsdaten oder sonstigen Inhalten des Kunden.

(4) KI-generierte Inhalte (z. B. Textentwürfe, Zusammenfassungen, Vorschläge) genießen keinen urheberrechtlichen Schutz. Die Nutzung solcher Inhalte erfolgt auf eigenes Risiko des Kunden. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder rechtliche Zulässigkeit KI-generierter Inhalte.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Die Haftungshöchstgrenze ist auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis gezahlten Entgelte beschränkt.

(4) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Geeignetheit von KI-generierten Inhalten, Empfehlungen oder Berechnungen. Der Nutzer ist verpflichtet, diese vor Verwendung eigenständig zu prüfen.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit der Kunde es unterlassen hat, zumutbare Datensicherungsmaßnahmen zu ergreifen, insbesondere die in der Plattform verfügbare Exportfunktion regelmäßig zu nutzen.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 10 Freistellung

(1) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform durch den Kunden oder dessen eingeladene Nutzer resultieren.

(2) Dies gilt insbesondere für Ansprüche, die sich ergeben aus:

  • dem Hochladen rechtswidriger Inhalte,
  • der Verarbeitung von Talent-Daten ohne die erforderliche Einwilligung oder Rechtsgrundlage,
  • dem Versand unzulässiger E-Mails (Spam) über die Plattform,
  • der Verletzung von Rechten Dritter (Urheberrecht, Markenrecht, Persönlichkeitsrecht).

(3) Der Kunde übernimmt die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung des Anbieters, einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe.

§ 11 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.

(2) Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung gesondert auf die Widerspruchsfrist und die Rechtsfolgen des Schweigens hinweisen.

(3) Widerspricht der Kunde den geänderten AGB fristgerecht, steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der geänderten AGB zu.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist [Sitz des Anbieters], sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt (salvatorische Klausel).

(4) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform (§ 126b BGB). Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

Stand: April 2026